Bezeichnet das Phänomen, dass eine zu große Anzahl gleichrangiger Auswahlmöglichkeiten die kognitive Belastung bei der Entscheidungsfindung erhöht und dadurch die Entscheidungsrate senkt oder eine Entscheidung ganz verhindert. Der Effekt wurde durch das bekannte „Jam-Experiment“ von Iyengar und Lepper (2000) empirisch untermauert, bei dem ein größeres Marmeladen-Sortiment zwar mehr Aufmerksamkeit, aber deutlich weniger tatsächliche Käufe zur Folge hatte als ein kleineres Sortiment. Im Web-Design und Conversion-Kontext bedeutet das: Je mehr gleichrangige Handlungsoptionen (Buttons, Links, CTAs) eine Seite anbietet, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer überhaupt eine davon wählen.