Bezeichnet einen unangenehmen inneren Spannungszustand, der entsteht, wenn eine Person widersprüchliche Gedanken, Überzeugungen oder Wahrnehmungen gleichzeitig hält. Geprägt wurde das Konzept von Leon Festinger (1957), der zeigte, dass Menschen motiviert sind, diese Dissonanz durch Vermeidung, Neubewertung oder Ablehnung der widersprüchlichen Information aufzulösen. Im Kontext von Unternehmenstexten entsteht kognitive Dissonanz häufig durch Logiksprünge, wenn der Autor Gedankenschritte als selbstverständlich voraussetzt, die für den Leser nicht nachvollziehbar sind – die daraus resultierende Verwirrung kann Vertrauen und Verständnis erheblich beeinträchtigen.