Beschreibt den psychologischen Effekt, dass die Art der Darstellung bzw. Formulierung einer Information – der sogenannte „Rahmen“ – die Wahrnehmung, Bewertung und Entscheidung von Empfängern beeinflusst, unabhängig vom eigentlichen Sachinhalt. Geprägt wurde das Konzept maßgeblich durch Amos Tversky und Daniel Kahneman (1981) im Rahmen ihrer Prospect Theory, die zeigte, dass identische Sachverhalte je nach positiver oder negativer Formulierung unterschiedlich bewertet werden. In der Unternehmenskommunikation entscheidet konsistentes Framing darüber, ob eine Botschaft bei unterschiedlichen Zielgruppen (Kunden, Investoren, Belegschaft) als stimmig und glaubwürdig wahrgenommen wird.