Geprägt vom Psychologen Barry Schwartz in seinem gleichnamigen Buch (2004), beschreibt das Paradox of Choice die gegenintuitive Erkenntnis, dass eine größere Auswahl nicht automatisch zu höherer Zufriedenheit oder besseren Entscheidungen führt. Stattdessen erzeugt zu viel Auswahl häufig Entscheidungsstress, nachträgliche Reue über die getroffene Wahl und einen erhöhten Vergleichsdruck zwischen den Optionen. In der Praxis führt dies oft dazu, dass Nutzer die Entscheidung ganz aufschieben oder vermeiden, statt sich für eine der vielen Optionen zu entscheiden – ein zentrales Argument für reduzierte, klar priorisierte Handlungsaufforderungen auf Websites.